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Interview mit Malerin Marion
Müller-Landsberger
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Wie entstand Ihre Liebe zur Kunst?
Marion Müller-Landsberger:
Die Kunst, reale Gegenstände realistisch darzustellen und in eine
Komposition von Farben und Gegenständen zu setzen, hat mich schon
als Kind fasziniert und der Besuch von Museen hat auch heute noch
große Bedeutung für mich. Malerei ist für mich so etwas wie eine
Botschaft an den Betrachter: "ich war hier und du kannst es sehen".
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Seit wann beschäftigen
Sie sich mit Ihrer Kunst?
Marion Müller-Landsberger:
Ich male schon sehr sehr lange, seit meiner Kindheit. Die
Porzellanmalerei habe ich 1990 für mich entdeckt. Die Grundlagen der
Porzellanmalerei habe ich bei Frau Irmgard Schwarm erlernen dürfen -
einer großartigen Malerin und Lehrmeisterin. Danach habe ich mich
mit eigenen Versuchen und durch Literatur weiter geleitet. Im Laufe
der Zeit entwickelt sich dadurch ein eigener Stil.
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Was fasziniert Sie an der Porzellanmalerei am
meisten?
Marion
Müller-Landsberger: Die Benutzbarkeit der Gegenstände. Der
Teller, die Tasse, ein Löffelchen, geben hier einen besonderen Reiz.
Es sind Dinge, die mein Leben begleiten und somit nicht nur mein
Auge erfreuen.
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Was ist Kunst für Sie?
Marion
Müller-Landsberger: Kunst ist für mich so etwas wie eine
Unterschrift, ein Handabdruck, eine Mitteilung an mir unbekannte
Betrachter. Eine auf lange Zeit sich fortsetzende, stumme
Kommunikation.
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Welche Künstler inspirieren Sie und warum?
Marion
Müller-Landsberger: Mich faszinieren die alten Maler. Das
handwerkliche „Herstellen“, die Abbildung und damit Verewigung von
Natur.
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Woher nehmen Sie die Ideen für Ihre Motive?
Marion
Müller-Landsberger: Als Kind habe ich durch meinen Vater
viel von der Natur gelernt und so fasziniert mich noch heute der
Wechsel der Jahreszeit und die Vielfalt an Form und Farbe. Schon
seit meiner Kindheit finde ich die schönsten Motive und Ideen für
meine Malerei in der Natur.
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